Ulrike Ottinger

Aus der Spiegelserie: Straußenfeder (Tabea Blumenschein), ca. 1974/2022, Berlin

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Analoger s/w Abzug vom Negativ auf Baryt-Papier
Blattmaß 25,70 x 38,10 cm
Signiert, nummeriert
Edition von 20

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Diese Edition Hatje Cantz von Ulrike Ottinger zeigt Tabea Blumenschein bei einer der zahlreichen Fotosessions mit Spiegeln, in denen die beiden Künstlerinnen mit Identitäten und Rollenbildern spielten und in einer unverwechselbaren, avantgardistischen Ästhetik Geschlecht als eine performative Konstruktion offenbarten.

ULRIKE OTTINGER (*1942) gehört zu den bedeutendsten deutschen Filmemacherinnen. 1973 zog sie nach Berlin und wurde zur Pionierin der avantgardistischen Filmkunst. Ottingers fotografische Arbeiten, Spiel- und Dokumentarfilme wurden auf den wichtigsten internationalen Festivals und zahlreichen Retrospektiven gezeigt. 

TABEA BLUMENSCHEIN (1952–2020) wurde in den 1970er- und 80er-Jahren zur Kultfigur der queer-feministischen Bewegung und des West-Berliner Undergrounds. Rund zehn Jahre spielte sie als Hauptdarstellerin und Kostümbildnerin eine tragende Rolle in Ottingers Filmen und war Teil des Avantgarde-Punk Kollektivs Die tödliche Doris. In den 1990er-Jahren zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück, blieb jedoch bis an ihr Lebensende künstlerisch tätig.